VdF – Die Spielervereinigung war in dieser Woche bei der FIFPRO Europe General Assembly 2026 in Prag vertreten. Insgesamt kamen 33 europäische Spielergewerkschaften gemeinsam mit wichtigen Stakeholdern des internationalen Fußballs zusammen, um über die Zukunft des Spiels, Spielerrechte sowie die Weiterentwicklung der Arbeitsbedingungen im Profifußball zu diskutieren.

Im Mittelpunkt standen Themen wie Governance im Fußball, Mitbestimmung von Spieler:innen, soziale Dialoge innerhalb des europäischen Fußballs sowie Maßnahmen zum Schutz vor Diskriminierung, Missbrauch und unsicheren Arbeitsbedingungen.
Neben Vertreter:innen der nationalen Spielergewerkschaften nahmen auch hochrangige Delegierte von UEFA, European Leagues und weiteren internationalen Partnern an den Gesprächen teil. Die General Assembly zeigte erneut die wachsende Bedeutung organisierter Spieler:innenvertretung im europäischen Fußball.
FIFPRO-Europe-Generalsekretär Joachim Walltin betonte dabei die zunehmende Rolle der Spielergewerkschaften innerhalb der Branche:
„Die Präsenz so vieler Stakeholder bei der diesjährigen General Assembly zeigt deutlich, welche Position FIFPRO Europe und seine Mitgliedsgewerkschaften durch Vertrauen, Glaubwürdigkeit und jahrelange konstruktive Zusammenarbeit im europäischen Fußball aufgebaut haben.“

Für die VdF war die Teilnahme eine wichtige Möglichkeit, sich international auszutauschen und aktuelle Herausforderungen gemeinsam zu diskutieren.
„Die General Assembly hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der internationale Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den Spielergewerkschaften geworden sind. Viele Herausforderungen im modernen Fußball betreffen Spieler:innen europaweit. Umso wichtiger ist es, gemeinsam Lösungen zu entwickeln und die Interessen der Spieler:innen nachhaltig zu vertreten“, sagt VdF-Vorsitzender Gernot Baumgartner.
Auch FIFPRO-Europe-Präsident David Terrier hob die Bedeutung des gemeinsamen Auftretens hervor:
„Wenn wir vereint sind, können wir diese Industrie verändern. Heute ist FIFPRO Europe im UEFA-Exekutivkomitee vertreten. Das bedeutet, dass die Stimme der Spieler:innen auf höchster Entscheidungsebene des europäischen Fußballs präsent ist.“

Besonderes Augenmerk lag außerdem auf Themen wie Spieler:innen-Schutz, Arbeitsbedingungen im Frauenfußball sowie der stärkeren Einbindung von Spieler:innenvertretungen in Entscheidungsprozesse. Im Rahmen der Versammlung wurde unter anderem auch über den FC Slovacko Fall sowie über die Verantwortung von Fußballinstitutionen für sichere Arbeitsbedingungen diskutiert.
Die Vorsitzende der tschechischen Spielergewerkschaft CAFH, Marketa Haindlova, unterstrich die Bedeutung des internationalen Austauschs:
„Die General Assembly in Prag zeigt, wie wichtig kollektiver Dialog, Zusammenarbeit und eine starke Spieler:innenvertretung für die Zukunft des Fußballs sind.“

Die VdF bedankt sich bei FIFPRO Europe sowie der tschechischen Spielergewerkschaft CAFH für die Organisation der diesjährigen General Assembly in Prag.